Akupunktur

Bereits vor 3000 Jahren wurden in China durch Akupunktur (lat. acus-Nadel, punctum-Stich) Erkrankungen ohne Nebenwirkungen behandelt und geheilt. Heute belegen tausende wissenschaftliche Untersuchungen die Wirksamkeit von Akupunktur, was schließlich zur Anerkennung durch die österreichische Bundesregierung und durch die WHO (Weltgesundheitsorganisation) führte. Akupunkturpunkte liegen auf Meridianen (Leitlinien), in denen nach chinesischer Auffassung die Lebensenergie (Chi) fließt. Das Chi unterteilt sich in Yin und Yang, die als Gegenpole im Körper fließen. Ein Gleichgewicht von Ying und Yang im Körper stellt den Idealzustand dar, ihr Ungleichgewicht führt auf Dauer zu Krankheiten. Die Meridiane überziehen netzartig den gesamten Körper. Das erklärt, warum es bei Kopfschmerzen nötig sein kann, Punkte an den Füssen zu stimulieren. Dafür werden feine Stahlnadeln verwendet, die nur kaum spürbare Schmerzen beim Einstich verursachen und einmal verwendet werden. Sobald der Akupunkturpunkt getroffen wurde, tritt eine wohlige Entspannung ein. Verwendung findet die Akupunktur bei nahezu allen Krankheiten, seien sie psychischer oder physischer Natur. Zum Beispiel bei Migräne, Gelenksschmerzen, Depression, Bronchitis, Verstopfung. Allergien, Durchblutungsstörungen, Nervosität, Gewichtsreduktion, Hormonstörungen, Raucherentwöhnung usw.